Wir danken ihnen für ihre Unterstützung!

Leider haben wir für die Fortführung der bestehenden Planungen keine Mehrheit erreichen können. 

Die "Ja-Bewegt“-Bewegung nimmt enttäuscht zur Kenntniss:

Es wurde mit 'Nein' gestimmt.
Der Gemeinderat muss noch beschließen, wie er mit dem Nein-Votum umgeht, weil es nicht automatisch bedeutet, dass die Planungen vollständig eingestellt werden müssen 
(kein automatischer Umkehrschluss zum Ja)


 | Abstimmungsberechtigte  | 9.932  | 
 | Abstimmende  | 4.795  | 48,28 % 
 | ungültige Stimmen  | 8  | 0,17 % 
 | gültige Stimmen  | 4.787  | 99,83 %   

   | Ja  | 1.126  | 23,52 % 
  | Nein  | 3.661  | 76,48 % 

Wir sind eine Gruppe von Bürgern aus ganz unterschiedlichen Bereichen unserer Gemeinde Havixbeck.

Wir setzen uns aktiv für die Erweiterung des Sandsteinmuseums ein und wollen Sie über dieses Projekt informieren. 


Presseartikel aus der WN zum Thema Erweiterung des Sandsteinmuseums

Heimatverein setzt neuen Schwerpunkt 

Der Heimatverein hat vor über drei Jahrzehnten die Erhaltung des Rabertschen Hofes für ein Baumberger-Sandstein-Museum initiiert und dessen Entwicklung begleitet. 
Der Heimatverein hat vor über drei Jahrzehnten die Erhaltung des Rabertschen Hofes für ein Baumberger-Sandstein-Museum initiiert und dessen Entwicklung begleitet. Ebenso ist vom Vorstand des Heimatvereins das Projekt zur Erweiterung des Baumberger-Sandstein-Museums in den vergangenen Jahren begleitet und unterstützt worden, da er darin seine originären Aufgaben verwirklicht sieht: die Heimatpflege, -forschung und -kunde sowie „die Verbundenheit der Mitbürger mit ihrer Heimat zu stärken“. 
„Die Exponate unseres Museums stellen originale und authentische Objekte dar, die einerseits wegen ihrer primären Substanz, dem Sandstein aus heimischen Steinbrüchen, ausgewählt, erforscht und präsentiert werden, die andererseits vor allem Träger von Bedeutungen sind“, heißt es in einer Mitteilung des Heimatvereins. Ob als unbehauener Stein, handwerkliche Arbeit oder Kunstwerk speichern sie Informationen, die Aufschluss über die Geschichte ihrer Entstehung, die Kultur und Gesellschaft, die Menschen mit ihren Bedürfnissen geben. 
Hierbei geht das Museum in Zukunft mit dem Thema Baukultur eine ergänzende und zukunftsweisende Zusammenarbeit ein, denn nicht nur das gebaute Objekt, sondern auch die Dorf- beziehungsweise Stadtgestaltung spiegeln diese Bedürfnisse und Werte der Menschen und wirken sich auch unmittelbar auf ihre Lebensgestaltung aus. Das Museum wird so mit der Erweiterung durch das „Kompetenzzentrum für Naturstein und Baukultur“ um eine zukunftsweisende Aufgabe ergänzt. Es erhält neben dem einzigartigen Baumberger Sandstein ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für Havixbeck.                          
Der Vorstand des Heimatvereins ist überzeugt, dass das Kompetenzzentrum für Naturstein und Baukultur die Zukunft des Baumberger-Sandstein-Museums sichert und mit dem Thema Baukultur Havixbeck als Bildungs- und vor allem Kulturstandort attraktiver macht. „Nicht alles, was sichtbar ist, ist wichtig, aber alles was wichtig ist sollte in unserem neuen Museum sichtbar werden: Baumberger Sandstein und Baukultur prägen unsere Heimat, sie werden im neuen Museum sichtbar und erlebbar“, heißt es abschließend. 
Samstag, 26.01.2019 

Wo möchte Havixbeck eigentlich in zehn Jahren stehen?

fragt Johannes Böcker von der „Ja-bewegt“-Initiative für die Umsetzung des „Kompetenzzentrum Naturstein und Baukultur“ beim Sandsteinmuseum. 

Derzeit werde die konzeptionelle Nutzungserweiterung des Sandsteinmuseums viel zu isoliert betrachtet. Die Sorge vieler Bürger um die Finanzierbarkeit verstelle den Blick auf strategische Fragen der Ortsentwicklung, wie der Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Ort. 

In einer Presseerklärung verweist die „Ja-Bewegt“-Initiative auf die relativ entspannte Haushaltslage. Es sei jetzt möglich und notwendig, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Ein Blick in den Masterplan Baumberge-Touristik 2026 von September 2018 und das Städtebauliche Handlungskonzept von 2014 macht klar: Unsere bekannte Radfahrerregion steht längst nicht konkurrenzlos da. 

Deshalb zielt die Tourismusbranche in den Baumbergen auf ein klares regionaltypisches Angebot entlang gemeinsamer Themen: „Künftig wird der Baumberger Sandstein im Mittelpunkt der touristischen Produktentwicklung stehen“, so heißt es im Masterplan. Allen voran soll das im Sinne der REGIONALE 2016 konzipierte Sandsteinmuseum mehr Tagestouristen und Kurzurlauber in die Baumberge ziehen.                                                
Feine Kulturveranstaltungen des Kompetenzzentrums ergänzen die Wechselausstellungen des Museums in der Sandsteinscheune sowie Seminare zur Baukultur in neu einzurichtenden Tagungsräumen.
 
Wanderer, Radfahrer und Reittouristen, aber auch wir Havixbecker brauchen Anlässe, weshalb es sich lohnt genau unsere Region und/oder das Museum zu besuchen. Wie wäre es zum Beispiel mit der Pantomime eines bekannten Künstlers über den Schabernack der Teitekerlchen in der sanierten Sandsteinscheune des Rabertshofes oder mit regelmäßigen Workshops für bauwillige Bürger zur Verwendung traditioneller Baumaterialien wie Stein und Holz im neuen Seminarraum? 

Mit zentraler touristischer Werbung für die Veranstaltungen des Museums würden weit mehr Menschen angesprochen, als Havixbeck durch Alleinwerbung erreichen könnte. 
Einen Veranstaltungsmanager hat das Sandsteinmuseum bisher nicht, da die aktuelle Hauptaufgabe darin besteht zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren. Veranstaltungen und schulische Führungen gab es zwar, aber eher vereinzelt. Neues Personal – gefördert durch den LWL - soll das ändern und so den Zulauf und die Einnahmen für das „Kompetenzzentrum“ erhöhen.

 
 Am 10. Februar soll endlich mit dem Ratsbürgerentscheid der Weg frei gemacht werden, auch den Tourismus in Havixbeck nach vorne zu bringen. Denn selbst im Baumberge-Vergleich hinkt Havixbeck beim Tourismus hinterher. Die maßgeblichen Wander- und Radwege streifen Havixbeck nur am Rande, das Sandsteinmuseum hat durch die überalterte Ausstellung wenig Strahlkraft und an modernen Hotelbetten mangelt es.

 
 Sobald die Bürger sich entschieden haben, das „Kompetenzzentrum für Naturstein und Baukultur“ auf den Weg zu bringen, wird es Zeit, sich um die Ansiedlung eines zusätzlichen Hotels zu kümmern, um Fragen des Catering, um den Schutz der Anlieger vor Parksuchverkehr und um wirksame Kostenkontrolle. All das gehört dazu. All das sind nächste Schritte. 

Deshalb appelliert die Ja-Bewegt“-Bewegung: Nehmen Sie teil an der Abstimmung und wählen Sie „Ja“, damit Havixbeck seine Chance nicht verspielt. 

Samstag, 26.01.2019

Ortsentwicklung braucht Investition - Bange machen gilt nicht

Seit vielen Jahren diskutieren Verwaltung und Politik mit Fachleuten der Regionale-Agentur, der Bezirksregierung und dem LWL: Durch welche Maßnahmen kann Havixbeck positiv entwickelt werden? Braucht es hierzu das Kompetenzzentrum? Kann dessen Betrieb finanziert werden? Im integrierten städtebaulichen Handlungskonzept (ISHK), das unter Beteiligung vieler Havixbecker entstanden ist, wurde schon die besondere Bedeutung des Museums als Frequenzbringer und Schlüsselprojekt hervorgehoben. 
Nur die Modernisierung der Dauerausstellung ist dabei jedoch nach Expertenmeinung nicht ausreichend. 
Wie sicher sind die Kostenkalkulationen? fragen sich viele Havixbecker.
 Ist das finanzielle Risiko für Havixbeck tragbar? Seit den ersten Planungen im Jahr 2012 und einem zwischenzeitlichen Planungsstopp in 2014 wurde das Projekt bis heute immer weiter und detaillierter geplant – es hat sich buchstäblich „entwickelt“. Der Bauumfang und die damit verbundenen Kosten stehen jetzt fest. Natürlich können Baukostensteigerungen bis zur Umsetzung nur solide geschätzt werden – das ist bei Planungen für die Zukunft immer so. Auch das Betriebskonzept mit Bedarf an Personal und Sachmitteln für die Bausteine Museum, Baukultur, Lern-, Veranstaltungs- und Kulturort steht und wurde extern bewertet. 
Der Gutachter stellt fest: Die Betriebskosten steigen von derzeit jährlich 175.800 € auf 249.400 € - ein Plus von 73.600 €. Durch diese Gelder – und die Belastungen durch die Neu- und Umbaumaßnahmen sind schon hierin enthalten – entsteht für Havixbeck ein bedeutender Mehrwert für Wirtschaft, Tourismus, Attraktivität, Kultur und Bildung. Darüber hinaus können wir über eine bevorzugte  Fördermöglichkeit auch Zuschüsse für andere Maßnahmen aus dem ISHK erhalten, wie z. B. die Umgestaltung des Bestensee-Platzes, die Aufwertung der Fußgängerzone und der Wegeverbindungen vom Bahnhof durch den Ortskern zum Museum.
 Übernimmt sich die Gemeinde mit dem Projekt? Drohen gar Steuererhöhungen? Diese Fragen brennen Vielen unter den Nägeln. 
„Die Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen durch die aktuelle wirtschaftliche Lage ermöglicht uns die Umsetzung dieses Projektes und weiterer Maßnahmen, ohne dass Steuererhöhungen notwendig sind“, so Bürgermeister Gromöller. Im Haushaltsplan 2019 sind die Neubaumaßnahmen an der AFG, der Anbau bei der Feuerwehr und andere zukunftsweisende Investitionen veranschlagt - das Projekt am Sandsteinmuseum gehört dabei noch zu den Kleineren. Schulen, Kitas, Bäder und Vereine werden nicht benachteiligt. Und trotzdem kann ein Überschuss in diesem und in den nächsten Jahren erwirtschaftet werden. 
 Absolute Sicherheit in Zukunftsfragen gibt es nie. Jedoch gibt es noch viele Stellschrauben, um die Kosten für das Kompetenzzentrum verantwortungsvoll in Grenzen zu halten. „Deshalb brauchen wir Mut für Veränderungen und Entwicklungen“ so der Bürgermeister, „denn wir investieren, damit unser Dorf den Anschluss nicht verliert!“

Freitag 18.01.2019

Bilder zum Projektplan der Gebäude

Besucher erwartet ein modernes Erlebnisskonzept

Das Baukonzept sieht einen neuen zentralen Zugang über den Hof vor. 

Durch diese zeitgemäße Eingangssituation können die verschiedenen Funktionsbereiche 
(Museum, Café, Veranstaltungsraum) bedarfsgerecht und auch separat voneinander betrieben werden. 

Die zentral gelegene Rezeption mit vergrößertem Museumsshop, direkt angegliedertem Café und Werkraum bietet dem Besucher ein modernes Erlebniskonzept.
Der neue Shop und das neue Café laden zum Entdecken, Verweilen und zum Genießen ein und eröffnen einen neuen Blick auf den Hof und den Garten des Rabertshofes.

Das komplette Ausstellungskonzept der Dauerausstellung des Museums wird zu einem erlebnis- und mitmachorientierten Museumskonzept umgestaltet. 

Durch den Ausbau der alten Durchfahrtsscheune (bisher ungeheizt und ungedämmt) entsteht am Museum ein Ort für Kulturveranstaltungen der von Havixbecker Gruppen genutzt werden kann. 
Auch Fachtagungen können dort durchgeführt werden. (für ca. 100 Personen) 

Sonder- und Wechselausstellungen zu den verschiedensten Themen (auch in Verbindung mit dem LWL) sollen ebenfalls in diesem Raum präsentiert werden.

Ein Seminarraum für kleinere Gruppen (Schülergruppen) entsteht im Bereich des alten Cafés.

Unser Baumberger Sandsteinmuseum erhält ein neues Gesicht

 Das Sandsteinmuseum wir zum Kompetenzzentrum für Naturstein und Baukultur

Bilder des neuen Konzeptes für die Daueraustellung

geplant durch IMPULS-DESIGN GmbH+Co KG Hamburg